Expertentipps: So schlafen Sie besser

Schlaftipps

Wer besser schläft, hat mehr vom Leben!

- Schlafstörungen sind nicht selten "antrainiert": Wenn man Probleme hat und ein, zwei Nächte nicht gut schläft, entsteht in der nächsten Nacht leicht die Angst, wieder nicht einschlafen zu können. Und dann passiert es auch. Versuchen Sie, stattdessen an etwas Schönes zu denken.

- Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir von einem 90-minütigen Ruhe-Aktivitätsrhythmus gesteuert werden. Wenn Sie nicht einschlafen können, versuchen Sie eine halbe Stunde früher oder später als sonst zu Bett zu gehen, damit Sie Ihre Ruhephase "erwischen".

- Ein regelmäßiger Lebensrhythmus ist wichtig, damit sich der Körper auf den Schlaf einstellen kann. Wer beispielsweise seine Mahlzeiten regelmäßig einnimmt, bereitet seinen Körper besser auf das Schlafen vor.

- Täglich wiederholte Einschlafrituale helfen ebenfalls: Zum Beispiel ein kleiner Spaziergang, ruhige Musik, ein heißes Bad, oder ein beruhigender Tee, mit dem Sie sich gemütlich hinsetzen.

- Baldrian, Melisse und Johanniskraut sowie ein starker Kamillentee können schlaffördernd wirken.

- Sport am Abend hat eine aktivierende Wirkung - das Einschlafen fällt schwerer

- Das Bett sollte nicht zum Arbeiten, Essen oder Fernsehen genutzt werden, damit der Körper das Bett nur mit Schlaf in Zusammenhang bringt.

- Wie man sich bettet, so schläft man: Sparen Sie nicht am falschen Ende. Leisten Sie sich ein gutes Bett und eine gute Matratze mit passender Unterfederung.

- Sorgen Sie für eine atmungsaktive Zudecke und ein gutes Nackenstützkissen, denn die Schlafqualität verbessert sich nachhaltig durch ein optimales Schlafklima mit idealer Körpertemperatur, Puls und Herzfrequenz werden positiv beeinflußt (wissenschaftlich nachgewiesen).

- Vermeiden Sie Elektrostress durch Computer, Radiowecker, Fernseher in der näheren Schlafplatzumgebung: keine Handys, Funkwecker usw.

- Gestalten Sie Ihren Schlafplatz nach baubiologischen Gesichtspunkten und ziehen Sie bei Bedarf einen Geopathologen oder versierten Radiästhesisten zu Rate.

- Schlafzimmer: Lärm und Licht sollten möglichst verbannt werden. Die optimale Raumtemperatur liegt zwischen 14 und 18 Grad Celsius, die Frischluftzufuhr sollte gewährleistet sein. Machen Sie Ihr Schlafzimmer schön und gemütlich, damit Sie sich dort wohl fühlen und räumen Sie Dinge weg, die Sie belasten.

- Vermeiden Sie Zugluft. Besser lüften Sie stoßweise für eine kürzere Zeit vor dem Zubettgehen.

- Gehen Sie erst ins Bett, wenn Sie müde sind. Dann sind die Chancen größer, schnell einzuschlafen. Je länger Sie wach und aktiv sind, desto müder werden Sie auch.

- Verzichten Sie vor dem Schlafengehen auf aufregende Lektüre oder spannende Filme. Kommen Sie zur Ruhe, bevor Sie sich ins Bett legen.

- Eine halbe Stunde Mittagsschlaf ist gesund - für Menschen mit Schlafstörungen ist eine Siesta allerdings nicht zu empfehlen!

- Auch unsere Essgewohnheiten beeinflussen den Schlaf. Hungerkuren können ebenso zu Schlafstörungen führen wie schweres Essen. Am besten ist eine leichte Mahlzeit, zwei bis drei Stunden vor dem Hinlegen.

- Koffein verzögert das Einschlafen, Nikotin wirkt in höheren Mengen ebenfalls anregend. Auch Alkohol stört den Schlaf und kann Unruhe, Alpträume und Atmungsaussetzer bewirken.

- In den ersten zwei, drei Stunden schlafen Sie am tiefsten. Falls Sie mitten in der Nacht aufwachen, können Sie sich damit beruhigen, dass Sie sich bereits ganz gut erholt haben. Verfallen Sie also nicht in Panik - die hält Sie nur noch länger wach.

- Werden Sie nicht aktiv, wenn Sie nachts aufwachen, trinken Sie vielleicht einen Schluck Wasser, aber naschen Sie nicht und erledigen Sie nichts. Sonst bekommt Ihr Körper das Gefühl, es "lohne sich", nachts aufzuwachen.

- Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung und Meditation können ebenfalls helfen. Diese Techniken können Sie in Kursen erlernen.

- Was bei Kindern funktioniert, kann auch bei Ihnen funktionieren: Lassen Sie sich von Ihrem Liebsten eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen!

- Schäfchen zählen!

- Wenn das alles nichts hilft, sollten Sie Ihren Hausarzt oder einen geeigneten Therapeuten aufsuchen. Falls nötig, wird er Sie zur Abklärung der Ursachen in ein Schlaflabor überweisen bzw. vorher auf anderweitige Störfaktoren austesten.

 

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